Zirbe„Königin der Alpen“ – so wird die Zirbe, Zierbelkiefer oder Arve auch genannt. Sie wächst im Hochgebirge gehört zur Familie der Kieferngewächse, welche in den Alpen zuhause ist. Die Zirbelkiefer erreicht eine Höhe von bis zu 25 Metern oder mehr und kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Man findet sie in Höhenlage zwischen 1500 und 2500 Metern. Die Triebe des Baumes sind kurz und nadelig und tragen viele Büschel mit jeweils fünf Nadeln, welche 5 bis 11 cm lang werden. In den rundlichen Zapfen des Baumes befinden sich die Samen der Zirbelkiefer, welche irreführend Zirbelnüsse genannt werden. Die frisch heranreifenden Zapfen werden gerne für die Herstellung eines gut schmeckenden und sehr bekömmlichen Zirbenschnaps verwendet.

In den Nadeln, dem Holz sowie im Harz des Kieferngewächses befindet sich die Substanz Pinosylvin, welches man ausschließlich in der Zirbe findet. Gegenüber schädlichen Organismen wie Pilzen oder Bakterien weist Pinosylvin eine stark antibakterielle Wirkung auf. Die Zirbe konnte sich unter fünf Holzarten durchsetzen und bewies eindeutig die am meisten bakterienhemmende Wirkung.

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