In unserem Oktober Blog stellen wir heute ein paar Zirben Rezepte vor.

Passend zur nass kalten Jahreszeit folgt als erstes ein Rezept für ein gutes Hausmittel im Kampf gehen Schnupfen, Husten und Co.
Zirbensirup wirkt gegen Erkältungsviren, Grippe, Bronchitis, aber auch gegen einfachen Husten und Schnupfen.
Dazu nimmt man mehrmals täglich einen Teelöffel des Sirups ein.
Er kann aber auch zum Süßen von Joghurt oder Tee herangezogen werden.
Für die Herstellung des Sirups lässt man 150 g Zirbenwipfel mit 1l Wasser in einem verschlossenem Topf 30 Minuten sanft köcheln. Dann den Topf vom Herd nehmen, alles zusammen abkühlen lassen und danach durchsieben. Der Sud wird dann mit 1 kg Zucker 2 Stunden auf niedriger Stufe geköchelt. Zwischendurch sollte man öfter umrühren und darauf achten, dass der Zucker nicht anbrennt, sondern eindickt. Wenn die Masse zähflüssig ist, kann man den heißen Sirup in Gläser füllen. Diese fest verschließen und kühl und trocken lagern.
Der Zirbensirup hält mindestens ein Jahr und sollte in keinem Haushalt fehlen.

Die Zirbe ist aber nicht nur für die Erkältungszeit ein treuer Begleiter. Wer einmal zu viel gegessen hat und an Völlegefühl oder einer Magenverstimmung leidet, dem ist ein Zirbenschnaps sehr zu empfehlen. Die Herstellung ist sehr einfach und gelingt immer.
Für den Zirbenschnaps schneidet man mit einem scharfen Messer 5-6 Zirbenzapfen in ca. ein cm dicke Scheiben. Das geht wesentlich einfacher als man denkt. Die Zirbenscheiben gibt man zusammen mit 100 g Kandiszucker in ein großes, verschließbares Glas und übergießt sie mit 1l Korn oder Wodka. Das Glas wird dann für 4 Wochen an einen hellen, warmen Ort gestellt. Bereits nach kurzer Zeit kann man schon beobachten, wie die Zapfen ihre Farbe abgeben und den Schnaps rötlich färben. Anschließend wird der Zirbenschnaps durch ein Baumwolltuch oder einen Kaffeefilter gegeben. In Farben abgefüllt, hat man jederzeit ein schönes Geschenk parat. Noch schöner, als den Zirbenschnaps zu verschenken, ist es, ihn an einem gemütlichen Abend in geselliger Runde zu genießen.

Gutes Essen berührt die Seele! Und gutes Essen muss nicht immer kompliziert sein. In unserem letzten Rezept stellen wir eine einfache Zubereitung von marinierten Pfifferlingen vor. Für vier Personen wird eine Zwiebel geschält, halbiert und in feine Streifen geschnitten. Drei Knoblauchzehen werden ebenfalls geschält und halbiert. Danach wird Öl in einer Pfanne stark erhitzt und 500g geputzte Pfifferlinge darin mit den Zwiebeln und den halbierten Knoblauchzehen angebraten. Alles zusammen sollte bei größerer Hitze innerhalb von ca. zwei Minuten angebraten werden, da die Pfifferlinge sonst Wasser ziehen. Danach kann man mit Meersalz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Mit 200ml Zirben Balsam Essig und 50ml Marillenkernöl stellt man eine Marinade her. Die angebratenen Pfifferlinge gibt man noch warm zusammen mit den Zwiebeln und dem Knoblauch in die Essig-Öl-Mischung und bewahrt sie im Kühlschrank in einem luftdichten Gefäß auf. Die Marinade zieht nun in Knoblauch, Zwiebeln und Pilze ein, gart sie durch den Essig weiter und macht sie haltbar. Je länger alles in der Marinade liegt, desto besser wird es schmecken.

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